zitate der maria montessori

Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.

„Keiner kann ihm (dem Kind) seine Arbeit abnehmen, die darin besteht, den Menschen aufzubauen, den es aufbauen muss. […] Keiner kann für das Kind wachsen.“


Das Interesse des Kindes hängt (…) von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen.


„Das Leben anzuregen – und es sich dann frei entwickeln zu lassen – hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers.“


Führe Euer Kind immer nur eine Stufe nach oben. Dann gebt ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen. Lasst es spüren, dass auch Ihr Euch freut, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.(Zitat: Franz Fischereder)


Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem
Kind anpassen.


„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich
zu offenbaren.“ „Unser Material ….soll Helfer und Führer sein für die innere Arbeit des Kindes. Wir isolieren das Kind nicht vor der Welt, sondern geben ihm ein Rüstzeug, die ganze Welt und ihre Kultur zu erobern. Es ist wie ein Schlüssel zur Welt und nicht mit der Welt zu verwechseln.“


Er [der Lehrer] muss passiv werden, damit das Kind aktiv werden kann.


Der Weg, auf dem die Schwachen sich Stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken
sich vervollkommnen.


„Was Kinder betrifft, betrifft die Menschheit!“


„…echte Hingabe an eine Sache, ist nur mit Freiheit möglich…“


„Die innere Empfänglichkeit bestimmt, was aus der Vielfalt der Umwelt jeweils aufgenommen werden soll und welche Situationen die für das augenblickliche Stadium am vorteilhaftesten sind.“


„Je mehr sich die Konzentrationsfähigkeit entwickelt, desto öfter erfolgt diese ruhige Versenkung, um so klarer zeigt sich ein neues Phänomen, die Disziplin des Kindes.“


Das Kind müsste alles, was es lernt, lieben, weil seine geistige und seine gefühlsmäßige Entwicklung miteinander verbunden sind.


Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.


„Das innerste Problem unserer Pädagogik besteht darin, jedem Kind das zu geben, was seine Gegenwart jeweils verlangt.“


„Gute Atmosphäre, die zur Bildung hilft, bildet sich nicht ohne Stille!“


Freiheit ohne Organisation der Arbeit wäre nutzlos.


„Die Freude, das Selbstwertgefühl, sich von anderen anerkannt und geliebt zu wissen, sich nützlich und fähig zu fühlen, das sind Faktoren von ungeheurer Bedeutung für die menschliche Seele. Schließlich bilden das Selbstwertgefühl und die Möglichkeit, an einer sozialen Organisation teilzuhaben, lebendige Kräfte. Und das gewinnt man nicht, indem man Lektionen auswendig lernt oder Probleme löst, die nicht mit dem praktischen Leben zu tun haben. Das Leben muß zum zentralen Punkt werden und die Bildung ein Mittel.“